«Ich schließe nichts aus, halte auch eine Brandstiftung für möglich», sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Hubert Ströber, am Montag. Das Land kündigte Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen an.

Ströber sagte, es gebe Hinweise, dass auf dem Gelände der Gasfirma vor der Explosion zwei abgestellte Lkw in Brand geraten seien. Dies könne darauf hindeuten, dass das Feuer gelegt wurde. Aber auch eine technische Ursache sei denkbar. Die Ermittler gingen zudem Hinweisen nach, wonach der Firmeninhaber vor der Katastrophe bedroht worden sei. Dazu hätten bereits Zeugenvernehmungen stattgefunden, sagte Ströber. Medien hatten berichtet, der Mann sei in Sozialen Netzwerken bedroht worden.

Der Lkw-Brand auf dem Hof der Firma war am Samstagmorgen ausgebrochen. Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr explodierte ein Gastank. Die Hitze verletzte 16 Feuerwehrleute an Haut und Atemwegen. 13 von ihnen lagen am Montag noch im Krankenhaus.