Trotz rauer See wollten die Einsatzkräfte weiter nach den Opfern suchen. Taucher bargen nach Angaben der Marine fünf weitere Leichen aus dem in 45 Meter Tiefe liegenden Wrack. Eine Fähre war am Freitag mit einem Frachter zusammengestoßen. Die Zahl der bestätigten Toten stieg bis Sonntag auf 37. Eine Untersuchung zur Unglücksursache läuft.

«Die Leichen wurden aus leicht zugänglichen Teilen des Schiffs geborgen», sagte Marineoffizier Noel Escalona. «Aber die Taucher konnten nicht weiter hinein, weil es sehr gefährlich ist.» Obwohl in den vergangenen 24 Stunden keine Überlebenden gefunden wurden, hofften die Behörden noch auf ein Wunder. «Es gibt noch Hoffnung, aber wir wissen auch, dass die Überlebenschancen weniger werden, je mehr Zeit vergeht», sagte Neil Sanchez von der Behörde für Katastrophenmanagement.