Das legte eine Richterin im Bundesstaat Arizona fest. Milke war 1991 verurteilt worden, weil sie 1989 zwei Männer zur Ermordung ihres vierjährigen Sohnes angestiftet haben soll.

«Die Beweise reichen nicht aus und die Wahrscheinlichkeit ist nicht groß genug, dass die Angeklagte die ihr zur Last gelegten Verbrechen begangen hat», begründete Richterin Rosa Mroz am Maricopa County Gericht ihre Entscheidung. Den Entschluss teilte das Gericht über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Milke muss allerdings die Kaution aufbringen und ein Gerät bei sich tragen, mit dem sie jederzeit aufzufinden ist. Außerdem gelten für sie feste Zeiten, an denen sie in dem Haus sein müsse, das Freunde ihr nach einem Online-Bericht der «Arizona Republic» in der Stadt Phoenix zur Verfügung stellen. Milkes Unterstützer wollten auch die Kaution hinterlegen, berichtete die Zeitung.