Da seine Einsichtsfähigkeit aufgehoben war, könne er nicht bestraft werden, sagte der Vorsitzende Richter Christian Singelmann. Wegen der Erkrankung gilt der 31-Jährige als gefährlich für die Allgemeinheit.

Nach Feststellung des Gerichtes folgte der 31-Jährige zur Tatzeit im Januar «imperativen inneren Stimmen». Sie befahlen ihm, seine Mutter in deren Wohnung in Geesthacht (Schleswig-Holstein) umzubringen. Er würgte sie, schlug mit einer Holzlatte auf sie ein und erstach sie mit einer Schere.

Wenige Stunden zuvor hatte der 31-Jährige einer Ärztin von seiner zwanghaften Tötungsabsicht berichtet - sie ließ ihn jedoch gehen. Gegen die Medizinerin ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen fahrlässiger Tötung.