Das Forschungsmodul «Bion-M» landete am Sonntag im Gebiet Orenburg und soll nun in Labors untersucht werden, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Auch Mäuse, Schnecken und Fische waren unter den Tieren. Die Wissenschaftler, darunter auch deutsche Experten, erhoffen sich Aufschlüsse über die Wirkung kosmischer Strahlung auf den Organismus. Die Erkenntnisse sollen etwa für eine in der Zukunft geplante Reise zum Mars genutzt werden.

Der Biosputnik mit Bakterien, Pflanzen, 45 Mäusen, 20 Schnecken, 15 Geckos und anderen Tieren kreiste in den vergangenen Wochen rund 575 Kilometer über der Erde. 40 Buntbarsch-Fischlarven, mit denen die Universitäten Erlangen-Nürnberg und Hohenheim die Folgen der Schwerelosigkeit untersuchen wollen, waren ebenfalls in dem Modul.