Die beiden 31 und 54 Jahre alten Brüder aus Kaarst und Mönchengladbach sollen über die Steuer-Anklage hinaus in weitere Betrugsgeschäfte verstrickt sein.

In dem Prozess geht es um Umsatzsteuerhinterziehung bei Geschäften mit Druckerpatronen und Computerzubehör. Der Schaden soll sich auf 46 Millionen Euro belaufen. Die Geschäfte sollen vor allem über zwei Firmen aus Recklinghausen abgewickelt worden sein. Zu den Abnehmern gehörten auch Kommunen.

«Die öffentliche Hand war Kunde, weil sie verpflichtet ist, den jeweils günstigsten Anbieter zu nehmen», sagte ein Gerichtssprecher. Die Anklage soll wegen der Festnahmen nun erst am Donnerstag verlesen werden.