157 Menschen kamen bei Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben. Verantwortlich für die hohe Zahl der Opfer seien unter anderem Baugenehmigungen für ungeeignete Gebiete und großflächige Abholzungen, sagte der Koordinator des Zivilschutzes, Luis Puente. «Zweifellos hat es hier Versäumnisse auf allen Verwaltungsebenen gegeben».

An über 1500 Straßen und fast 350 Brücken seien Schäden registriert worden, sagte Verkehrsminister Gerardo Ruiz Esparza bei einer gemeinsamen Pressekonferenz des Kabinetts in Acapulco. 569 000 Hektar Land wurden beschädigt. Präsident Enrique Peña Nieto ordnete eine rasche Entschädigung der Betroffenen an.

Laut einer Schätzung des Verbands der Versicherungswirtschaft (AMIS) könnten die jüngsten Stürme eine der teuersten Naturkatastrophen in der Geschichte des Landes werden. Es sei mit Schäden von über 75 Milliarden Peso (rund 4,3 Mrd. Euro) zu rechnen, teilte der Verband kürzlich mit.