In der Hauptstadt wurden mehrere Flüge gestrichen, wie der Flughafenbetreiber am Freitag über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Grund seien Aschewolken des 5452 Meter hohen Kolosses.

Im rund 120 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt gelegenen Puebla wurde der Betrieb auf dem Flughafen «Hermanos Serdán» vorübergehend eingestellt. Erst nachdem Start- und Landebahnen von der Asche befreit waren, konnte der Flughafen wieder öffnen. Am Hauptstadtflughafen «Benito Juárez» wurden zwei Flüge abgesagt.

Der Popocatépetl liegt rund 60 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt zwischen den Bundesstaaten Puebla, Morales und México. Im Laufe des Freitags registrierten die Behörden Dutzende Erruptionen.

Der Popocatépetl - was in der Azeteken-Sprache Náhuatl rauchender Berg bedeutet - ist nach einer längeren Ruhephase seit 1994 wieder verstärkt aktiv. Die bislang letzte große Eruption ereignete sich im Jahr 2000. Damals mussten Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden.