Die Zahl der Verletzten sei um 14,6 Prozent auf 79 900 gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Insgesamt erfasste die Polizei im ersten Quartal rund 545 600 Unfälle, ein Rückgang um 2,2 Prozent.

Der milde Winter ist nach Einschätzung der Statistiker ein Grund für die gewachsene Zahl der schweren Unfälle. «Gutes Wetter führt erfahrungsgemäß dazu, dass mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs sind. Damit steigt tendenziell die Unfallschwere», heißt es in der Mitteilung. Bei Glätte oder Schnee krache es zwar häufiger, die Unfälle seien aber weniger folgenschwer.