Die Textilarbeiterin, die am Freitag lebend aus der Ruine des achtstöckigen Gebäudes in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka gerettet wurde, befindet sich dem Weg der Besserung. «Reshma Begum geht es nun besser und sie erholt sich schnell», sagte der Arzt Sharif Ahmed im Savar Combined Military Hospital.

Die 19-Jährige hatte als Näherin im zweiten Stock gearbeitet, als das Gebäude vor zweieinhalb Wochen in sich zusammenstürzte. Dabei erlitten mehr als 2400 Menschen Verletzungen. Die meisten der Toten und Verletzten sind Textilarbeiterinnen, die in Fabriken in den oberen Stockwerken beschäftigt waren.

Reshma Begum hatte unter den Trümmern ein wenig Essen und Wasser gefunden und so überlebt. Nach ihrer Rettung war sie nach Behördenangaben allerdings stark dehydriert und hatte Probleme einzuschlafen. Nun habe sich ihr Zustand so weit verbessert, dass sie bereits wieder normales Essen zu sich nehmen könne, sagte Ahmed.