Die Motive für den Ausbruch der Gewalttat am späten Mittwochabend (Ortszeit) lagen zunächst im Dunklen. Der 33-jährige mutmaßliche Schütze wurde nach kurzer Flucht festgenommen.

Ein schwer verletztes 15-jähriges Mädchen, das nach Angaben der Behörden noch am Donnerstag in Lebensgefahr schwebte, habe die Polizei nach dem Verbrechen in Spring bei Houston alarmiert. Das Mädchen sei angeschossen worden und mit einem Helikopter in ein Krankenhaus gebracht worden. Sie sei das einzig überlebende Opfer, berichtete der Fernsehsender ABC.

Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei nach kurzer Verfolgungsjagd in seinem Auto in dem Ort nördlich von Houston gestoppt. Die Polizei war mit gepanzerten Fahrzeugen angerückt, rammte sein Fahrzeug und brachte es so zum Stehen. Anschließend verhandelte die Polizei über drei Stunden per Handy mit dem Mann und forderte ihn auf, sich zu ergeben. Zeitweilig soll der Mann seine Waffe an die Schläfe gehalten und mit Selbstmord gedroht haben. Schließlich ergab er sich aber der Polizei, berichtete die Zeitung.

Sicherheitshalber waren die umliegenden Straßen evakuiert worden. Das angeschossene 15-jährige Mädchen berichtete später, der Mann habe auch zu den Großeltern fahren und diese ebenfalls umbringen wollen.