Früheren Medienberichten zufolge sollen von den einst 16 Beschuldigten lediglich noch zehn angeklagt werden. Am 24. Juli 2010 waren während einer Massenpanik im Zugangsbereich zum Loveparade-Gelände 21 junge Menschen erdrückt oder zu Tode getreten worden. Hunderte Besucher wurden verletzt.

Im Zuge der Ermittlungen wurden mehr als 3500 Zeugen vernommen, mehr als 900 Stunden Videomaterial gesichtet, Hunderte Terabyte Daten ausgewertet. Laut Staatsanwaltschaft haben allein die Hauptakten zum Loveparade-Verfahren 35 000 Blatt.