Rund 2000 Kubikmeter Geschiebemergel seien nördlich von Sassnitz ins Rutschen gekommen und in die Ostsee gestürzt, sagte der Leiter der Außenstelle Jasmund des Nationalparks Vorpommern, Ingulf Stodian, am Montag. Der Abbruch sei vorhersehbar gewesen, weil bereits vor rund einer Woche das Hochufer der Stubnitz an der Stelle abgesackt sei.

Die Gefahrenstelle war weiträumig abgesperrt worden, so dass durch den Abbruch niemand verletzt wurde. Seit Jahresbeginn hatte das Nationalparkamt an den Steilküsten Warnschilder aufstellen lassen, nachdem an Weihnachten 2011 ein zehnjähriges Mädchen bei einem Küstenabbruch ums Leben gekommen war.