«Das Bedürfnis, vor der Geburt der Kinder zu heiraten, hat an Bedeutung verloren», sagte Forscher Klüsener. Allerdings gäben sich später dann doch viele Paare das Ja-Wort. Auch das zeigten Untersuchungen. Der Druck, den Vater des Kindes zu heiraten, sei aber nicht mehr da, so Klüsener. Nationale Grenzen beeinflussten das Verhalten. Trennlinien zwischen Gebieten mit hohen und niedrigen Raten verliefen vor allem entlang von Staatsgrenzen - zum Beispiel zwischen den angrenzenden Regionen in Frankreich, wo vergleichsweise viele uneheliche Kinder geboren werden, und der französischsprachigen Schweiz.