Auch sonst hielten sich die Schäden trotz einer Bebenstärke von 7,6 in Grenzen, wie das Büro für Zivilverteidigung berichtete. Eine Frau kam bei einer Sturzflut ums Leben. Das Institut für Vulkanologie registrierte mehr als 130 Nachbeben.

«Nach ersten Berichten sind die Schäden minimal», sagte der Chef der Behörde für Zivilverteidigung, Benito Ramos. In der Provinz Eastern Samar wurden nach seinen Angaben zwei Brücken beschädigt und mehrere Straßen rissen auf. Eine Turnhalle hatte Risse in den Mauern. Weiter südlich brannte ein Haus ab, nachdem das Beben eine Gaslampe umgestürzt hatte. Verletze gab es dort nicht. In Cagayan de Oro passierte die Sturzflut und ein Erdrutsch mehrere Häuser. Ein Fünfjähriger wurde verletzt. In Eastern Samar besuchten tausende Menschen am Samstag Dankgottesdienste.

Das Epizentrum lag rund 100 Kilometer vor der Ostküste. Für die Region einschließlich Indonesien, Taiwan und Japan wurde vorübergehend Tsunami-Alarm ausgelöst. In sechs Provinzen entlang der philippinischen Küste riefen die Behörden die Menschen zur Flucht auf. Tausende Einwohner folgten dem Aufruf. «Einige Menschen waren zunächst nervös und wollte nicht zurückkehren, aber die Gefahr ist vorbei», sagte Ramos.