Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mit. Seit Beginn der Erhebung 2007 wird das rechnerische Betreuungsverhältnis immer besser. Damals kamen auf eine Erzieherin noch 5,7 Kinder bis zu zwei Jahren.

Im bundesweiten Vergleich - ohne Berlin - war die Betreuungsquote im März 2011 im Saarland am günstigsten (1 zu 3,2) und in Brandenburg am ungünstigsten (1 zu 6,2). Besonders starke Veränderungen gab es in Thüringen und Baden-Württemberg. Kam in Thüringen 2007 noch eine Betreuerin auf 6,2 Kleinkinder, so war sie vier Jahre später nur noch für 4,9 Mädchen und Jungen verantwortlich. In Baden-Württemberg verbesserte sich der Personalschlüssel von 1 zu 4,2 Kinder auf 1 zu 3,5.

Auch in den sogenannten Familiengruppen, in denen Klein- und Kindergartenkinder bis zum Schulalter gemeinsam spielen und lernen, arbeiten immer mehr Betreuer. So wurde 2007 noch für 6,1 Kinder einer solchen Gruppe eine Erzieherin eingestellt - vier Jahre später gab es eine Planstelle für 5,1 Kinder.