Mit einem Freund sei sie auf dem Weg zurück zu ihrem Campingplatz gewesen, schrieb die Zeitung «Sydney Morning Herald» am Samstag. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes (AA) in Berlin sagte der Nachrichtenagentur dpa, dem AA sei der Fall bekannt. «Das deutsche Generalkonsulat in Sydney ist eingeschaltet und steht mit lokalen Behörden und Angehörigen in Kontakt.»

Große Teile Australiens leiden weiter unter den Rekordtemperaturen und extremer Buschbrandgefahr. Auf der Insel Tasmanien mussten am Samstag Hunderte Einwohner und Touristen über das Meer vor Waldbränden fliehen. Tausende sitzen aber noch immer im Südosten der Insel fest, weil das Feuer mehrere Straßen unpassierbar gemacht hat. «Die große Mehrheit der Menschen ist dort geblieben», sagte Polizeichef Scott Tilyard. «Wo immer es uns möglich war, haben wir Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht.»