Der brasilianische Zivilschutz hatte bis Donnerstag drei Todesopfer bestätigt. Ermittler vermuten Baumängel oder illegale Bauarbeiten seien für die Tragödie verantwortlich.

Sechs Verletzte wurden in Krankenhäuser in Rio eingeliefert. Medien zufolge werden noch bis zu 20 Menschen vermisst. Die drei benachbarten Häuser, darunter eines mit 20 Stockwerken, stürzten am Mittwochabend gegen 20.30 Uhr (Ortszeit) ein. Der Unglücksort ist etwa zehn Kilometer vom Copacabana-Strand entfernt.

Warum es zum Einsturz der Gebäude kam, ist noch unklar. In dem 20-stöckigen Hochhaus wurde nach ersten Ermittlungen gebaut. Möglicherweise waren diese Bauarbeiten nicht genehmigt. Bei den Gebäuden handelt es sich nicht um Wohn-, sondern um Geschäftshäuser, die zum Zeitpunkt des Einsturzes weitgehend leer waren. Die Tragödie hat erneut Besorgnis über die Sicherheitslage in Rio de Janeiro hervorgerufen, dem Austragungsort der Fußball-WM 2014 und der Olympischen Spiele 2016.