Für ihre Mutter und ihren 13-jährigen Bruder kam die Hilfe jedoch zu spät. Der Geiselnehmer sei beim Sturm auf die Wohnung erschossen worden, erklärten die Behörden. Er sei der Lebensgefährte der 42-Jährigen, nicht aber Vater der Kinder gewesen.

Die Polizei war am Freitag alarmiert worden, nachdem die Kinder zwölf Tage lang unentschuldigt in der Schule gefehlt hatten. Als die Einsatzkräfte das Haus durch einen Hintereingang betraten, hätten sie bereits Verwesungsgeruch bemerkt. Im Schlafzimmer seien sie auf den 38-jährigen bewaffneten Mann gestoßen, der damit gedroht habe, sich und die Kinder in die Luft zu sprengen.

Die Polizisten zogen sich aus dem Haus zurück, umstellten es mit Spezialkräften und räumten die umliegenden Gebäude. Am frühen Sonntagmorgen überwältigten sie den Geiselnehmer. «Das Geiseldrama von Trenton ist beendet, die drei Kinder sind gerettet und das Viertel ist wieder sicher», erklärte Polizeisprecher Adam Grossman.