Der Bürgermeister der Gemeinde A Capela, Manuel Meizoso, bezifferte die Fläche des zerstörten Waldgebietes gar auf 2000 Hektar. Der Brand droht auch auf mehrere Siedlungen überzugreifen. Mehr als 200 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden.

Der mehr als 9000 Hektar große Naturpark mit seinen Eichenbeständen gilt als ein Juwel unter den spanischen Wäldern. Der ökologische Wert des im Eume-Flussgebiet - in der Provinz La Coruña - gelegenen Gebiets besteht darin, dass die Eichenwälder sich aus der Jungsteinzeit fast unverändert erhalten haben. Naturschützer von der Organisation ADEGA bezeichneten das Feuer als eine «Umweltkatastrophe». Sie warfen der Regierung von Galicien vor, die Wälder nicht ausreichend geschützt zu haben.

Das Feuer war am Samstag aus zunächst unbekannter Ursache ausgebrochen. Ein starker Wind trieb die Flammen rasch voran. Im Kampf gegen das Feuer waren Hubschrauber und Löschflugzeuge sowie eine Sondereinheit des Militärs im Einsatz.