Nach dem Eigentümer werde gefahndet. Der Grund für das Feuer am Mittwoch sei weiter unklar. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge sei gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen worden. Hoda gab die Zahl der Toten mit 38 an. Das staatliche All India Radio hatte am Mittwoch 54 Tote gemeldet. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.

Die Zeitung «The Hindu» berichtete am Donnerstag unter Berufung auf die zuständigen Behörden, diese hätten dem Fabrik-Eigentümer nur einen Tag vor der Katastrophe die Lizenz entzogen. Bei einer Inspektion seien zuvor 40 Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen bemängelt worden, darunter die Lagerung von zu viel Sprengstoff. Sivakasi ist das Zentrum der indischen Feuerwerksindustrie. Die ausgebrannte Fabrik gehört zu den landesweit größten Produzenten von Feuerwerk. In Vorbereitung auf das Lichterfests Diwali im November lagerte dort ein großer Bestand an Feuerwerkskörpern und Chemikalien.