In Spanien ist es quasi über Nacht Sommer geworden: In weiten Landesteilen wurden Temperaturen von über 30 Grad gemessen, nachdem es vorige Woche vielerorts noch recht kühl war.

Die erste Hitzewelle des Jahres sei «wirklich ungewöhnlich», weil sie so früh einsetze, zitierte die Nachrichtenagentur «Europa Press» einen Sprecher des staatlichen Wetterdienstes Aemet.

Besonders in der Mitte und im Süden des Landes zeigten die Thermometer für die Jahreszeit viel zu warme Werte an, speziell in Andalusien. In Córdoba wurden bis zu 36 Grad erwartet. Lediglich Teile im Osten des Landes waren nicht betroffen und verzeichneten Normalwerte, so etwa die Gegend um Barcelona.

Grund für den frühen Wärmeeinbruch seien ein Hochdruckgebiet und heiße Winde aus Nordafrika, so der Aemet-Sprecher. Die fast schon hochsommerlichen Temperaturen sollten noch bis mindestens Dienstag anhalten. «Schlagartig ist es Sommer», titelten spanische Medien. Laut Vorhersage der Meteorologen könnte es den gesamten Mai sowie auch im Juni und Juli in Spanien extrem warm werden.