In der Region um die Stadt Dingxi in der Provinz Gansu zerstörte das Beben mehr als 50 000 Häuser. Rund 240 000 Häuser seien beschädigt. Mehr als 220 000 Menschen brauchten eine neue Unterkunft.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach den Betroffenen in einer Mitteilung aus New York sein tiefes Mitgefühl aus. «Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer und Verletzten.» Auch die EU-Außenpolitikerin Catherine Ashton sprach ihr Beileid aus. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping rief die Rettungsmannschaften zu besonderen Anstrengungen auf. Er warnte vor Nachbeben. Neue Gefahr droht auch infolge von Regenfällen, die Erdrutsche auslösen könnten.

Die Regierung schickte Hilfsgüter in die Region. Für die Obdachlosen stellte das Verwaltungsministerium 10 000 Zelte, 30 000 Baumwolldecken, 5000 Feldbetten und 10 000 Schlafsäcke bereit. Das Beben am Montagmorgen an der Grenze der Gemeinden Minxian und Zhangxian hatte laut Erdbebenwarte der Provinz eine Stärke von 6,6 erreicht. Der geologische Dienst der USA sprach von 5,9.