19 Minuten später trennte sich die Mondsonde von der Rakete und zündete sein Triebwerk, um sich auf die einwöchige Reise zu machen. Die erste Mondlandung Chinas ist am 14. Dezember in der «Bucht der Regenbogen» (Sinus Iridum) geplant - einer der schönsten Mondlandschaften.

China würde damit nach den USA und der früheren Sowjetunion die dritte Nation, die eine Mondlandung unternommen hat. Ein «Jadehase» (Yutu) genanntes Mondfahrzeug soll die Oberfläche erkunden. Per Fernsteuerung soll der sechsrädrige und 140 Kilogramm schwere Rover drei Monate lang herumkurven und auch nach Rohstoffen suchen, wie die Staatsagentur hervorhob. Der «Jadehase» kann 200 Meter pro Stunde zurücklegen. Zuletzt hatte die Sowjetunion vor 37 Jahren im August 1976 mit Luna 24 eine Sonde auf dem Erdtrabanten landen lassen.