Nach dem tödlichen Unfall auf dem Nürburgring ist die Polizei weiter auf Ursachensuche. Die Situation war auch am Dienstag noch unübersichtlich, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

Bei dem Unfall am Abend zuvor war ein 34 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen, von sieben weiteren Männern im Alter zwischen 31 und 57 Jahren wurden zwei Fahrer schwer verletzt. Fünf Unfallbeteiligte seien leicht verletzt worden. «Die Ermittler versuchen noch immer den Unfall zu rekonstruieren», fügte der Sprecher hinzu. Klar sei, dass zwölf Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt waren, darunter zwei Motorräder.

Nach Angaben der Polizeiinspektion in Adenau ereignete sich der Unfall bei einer touristischen Fahrt auf der Rennstrecke. Wie der Sprecher sagte, starb der Autofahrer, als er auf ein stehendes Abschleppfahrzeug auf der sogenannten Nordschleife fuhr und dabei unter den Schlepper geriet. Das Auto des an der Unfallstelle gestorbenen Fahrers sei nach dem Zusammenprall in Brand geraten. In den Wagen seien weitere Fahrzeuge gekracht. Ob es sich dabei auch um Motorräder handelte, war noch unklar.

Das Abschleppfahrzeug hatte auf der Nordschleife eine Unfallstelle abgesichert, nachdem aus einem Wagen Betriebsmittel entwichen war. «Es ist aber noch unklar, ob es sich dabei etwa um ausgelaufenes Kühlmittel oder um Öl gehandelt hat», sagte der Polizeisprecher. Ein Gutachter sei hinzugerufen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen fahrlässiger Tötung sowie fahrlässiger Körperverletzung.

«Das Unglück trifft uns sehr», teilte ein Sprecher der Betreibergesellschaft der dpa mit. Er wies darauf hin, dass der Unfall nach Polizeiangaben passierte, als die Strecke gerade gesichert werden sollte. «Leider folgten die beteiligten Fahrzeuge zu unmittelbar, so dass es zu diesem Unglück kam», hieß es weiterhin. Grundsätzlich böten die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke einen hohen Sicherheitsstandard mit Blick auf die Touristenfahrten.

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