Pauschale Forderungen nach einer Reduzierung um 50 Prozent seien aber wenig hilfreich. «An erster Stelle steht für uns das Tierwohl», sagte Harri Schmidt, Präsident der westfälisch-lippischen Tierärztekammer. Eine Reduzierung könne daher nicht von heute auf morgen erfolgen und liege nicht allein in der Verantwortung der Tierärzte. Stattdessen müssten in Betrieben, die viel Antibiotika verabreichten, die Bedingungen der Tierhaltung verändert werden, um Krankheiten vorzubeugen.