Etwa jede siebte Messstelle lieferte allerdings bedenkliche Keimkonzentrationen. Gerade im flachen Wasser, wo die Kleinsten planschen, gibt es teilweise viele Keime, ergab der am Dienstag veröffentlichte Report.

Die Untersuchung bestätigte damit grundsätzlich die Ergebnisse vom vergangenen Jahr. Allerdings standen im Vorjahr große Gewässer wie Bodensee und Chiemsee im Mittelpunkt, dieses Jahr waren es 41 kleinere Seen in der Nähe von zwölf Großstädten.

Zu den Testsiegern zählen das Nordufer des Ammelshainer Sees, das Ostufer des Cospudener Sees und das Strandbad im Kulkwitzer See, die alle in der Nähe von Leipzig liegen. Genauso positiv schnitten das Strandbad am Langener Waldsee bei Frankfurt/Main und das Nordufer des Lußsees in München ab. Dort habe es nur sehr geringe Risiken für Badegäste gegeben, mit krankmachenden Keimen in Berührung zu kommen.