Vor zwei Jahren waren dies laut Studie noch rund 1600 Kilometer des insgesamt knapp 13 000 Kilometer langen Netzes.

Beeinträchtigungen drohten auch den Autobahnen 1 bis 9 als zentralen Fernverkehrsadern. Der ADAC forderte Investitionen vor allem in den drei- oder vierspurigen Ausbau wichtiger Teilstücke.

Für die Einstufung der Verkehrsqualität von Autobahnabschnitten berechnete das Institut Intraplan Consult für den ADAC unter anderem Daten aus Verkehrszählungen, zur Zahl der Spuren und Fahrgeschwindigkeiten.

Stark verschärfen dürften sich Überlastungsprobleme in Baden- Württemberg, Bayern und Hessen, erläuterte der ADAC. In Niedersachsen drohe sich die Zahl überlasteter Abschnitte zu verdoppeln. Nordrhein- Westfalen, das schon jetzt am stärksten unter Staus leide, werde auch künftig mit Abstand am stärksten betroffen sein.

Im vergangenen Jahr wurden auf den Autobahnen laut ADAC 189 000 Staus mit einer Gesamtlänge von 450 000 Kilometern gezählt.