Im Eingangsbereich verschüttete er große Mengen Benzin. Mit Hilfe eines vorausgeschickten Polizeihundes nahm ihn ein Sondereinsatzkommando der Polizei fest.

Der Schütze hatte in seiner Wohnung neben einer Handgranate drei Waffen zur Hand. Zudem standen mehr als zehn große Gasflaschen sowie mehr als 300 Liter Diesel und Benzin bereit. In der Wohnung fanden die Ermittler eine größere Waffensammlung vor, darunter auch ein Maschinengewehr.

Vor seiner Festnahme feuerte der Mann mehrfach auf den auf Zugriffe trainierten Polizeihund, verfehlte aber sein Ziel. Das Tier stürmte auf den Mann zu, überwältigte ihn und hielt ihn so lange fest, bis die Handschellen klickten. Dem Hund gehe es gut, so die Polizei. Auch die Polizisten wurden nicht verletzt. Der Täter hingegen musste in ärztliche Behandlung.

Aus welchem Grund der Mann auf den Sohn seiner Freundin schoss, blieb zunächst unklar. Das Motiv müsse noch ermittelt werden. Zudem müsse herausgefunden, wie der Mann an die vielen Waffen kam.