Das sagte die Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Herma Heyken. Eine genaue Bilanz sei erst nach einer Laservermessung aus der Luft in den kommenden Tagen möglich. Alleine auf den Inseln müssen rund 500 Kubikmeter Treibgut von den Deichen geräumt werden. Das sei nötig, weil sonst das Gras absterbe. Die frische Sandaufspülung auf Langeoog und ein neues Deckwerk auf Baltrum haben nach Heykens Angaben der Sturmflut standgehalten.

In Mecklenburg-Vorpommern richtete das Sturmtief am Wochenende einen Millionenschaden an. Allein an der Küste, insbesondere im Landkreis Rostock, seien rund 400 000 Kubikmeter Boden durch den Wind abgetragen und umverteilt worden, sagte Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Montag. Der Schaden belaufe sich dadurch auf rund vier Millionen Euro.