Die acht festgenommenen mutmaßlichen Bandenmitglieder stehen im Verdacht, in den vergangenen Jahren die Rekordmenge von rund 5,6 Tonnen Marihuana in neun speziell präparierten Betonquadern geschmuggelt zu haben, wie die Fahnder in Nürnberg sagten.

Die Quader wurden in Albanien, dem Herkunftsort der Drogen, so bearbeitet, dass sie wie Granitquader aussahen. Das auf diese Weise geschmuggelte Marihuana habe einen Schwarzmarktwert von 50 Millionen Euro. Geschmuggelt worden seien die Drogen nach Deutschland, in die Niederlande und nach Italien.