Ebenfalls am Wochenende starb ein Geisterfahrer auf der Autobahn 659 in Südhessen, zwei Menschen wurden schwer verletzt.

Vor dem Unfall nahe Passau fuhr der 79-jährige Unfallverursacher bei Pocking auf die falsche Autobahnfahrbahn. Nach etwa zwölf Kilometern kollidierte er in Höhe der Anschlussstelle Passau-Süd mit einem entgegenkommenden Wagen.

Dessen 65-jähriger Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Der Geisterfahrer starb wenig später auf dem Weg ins Krankenhaus. Die drei Mitfahrer aus dem Bayreuther Fahrzeug wurden schwer verletzt und waren auch am Montag noch nicht vernehmungsfähig.

Die Hintergründe des Unfalls sind weiter völlig unklar. Möglicherweise sei der Mann versehentlich in die falsche Richtung gefahren, sagte die Polizei. An der Auffahrt Pocking warnen riesige grellgelbe Schilder mit einer ausgestreckten schwarzen Hand vor falschem Einbiegen. Während der zwölf Kilometer langen Geisterfahrt hatten mehrere Autofahrer Notrufe bei der Polizei abgesetzt.