Gleichzeitig würden die vermeintlichen Gewinner aufgefordert, für die Übermittlung des Gewinns Beträge von teilweise mehreren tausend Euro in die Türkei zu überweisen. Dort seien Kosten für Autotransport, Vollkasko, Versicherung oder Zoll angefallen, heiße es zur Begründung.

Die Täter stellten sich seriös als Rechtsanwälte oder Notare aus Deutschland vor, manchmal auch als Polizisten oder Mitarbeiter der deutschen Auslandsvertretungen in der Türkei. Tatsächlich werde aus eigens eingerichteten Call-Centern in der Türkei angerufen. Das BKA riet Betroffenen, auf keinen Fall etwas zu zahlen und im Zweifelsfall die Polizei zu informieren. «Generell gilt: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nicht gewonnen haben!», hieß es in einer Mitteilung.