Unter den Trümmern des teilweise eingestürzten Zentrums werden Medien zufolge noch etwa 20 weitere Menschen vermutet. Es gab demnach aber kaum Hoffnung, dass die Helfer in der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tatarstan noch Überlebende des schweren Unglücks vom Mittwochabend finden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler war es vermutlich in einem Café des Einkaufszentrums Admiral zu einem Kabelbrand gekommen. Ein Feuer hatte Teile des mehretagigen Gebäudes zum Einsturz gebracht. Mehr als 600 Menschen konnten sich retten, etwa 50 von ihnen seien mit Verletzungen davongekommen, hieß es. Die Ermittler eröffneten ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen den Brandschutz.