«Die nachfolgenden Generationen werden auf uns zurückblicken als die armen Menschen, die noch selber fahren mussten», meinte der 43-Jährige, der im Vorjahr von Apple zu Volkswagen wechselte, um dort die Digitalisierung voranzutreiben.

Selbstfahrende Fahrzeuge seien «das nächste große Ding» für die Autobranche. Was im 20. Jahrhundert noch der Motor war, seien im 21. Jahrhundert die «Self-Driving-Systeme». Diese Systeme, die Autos ohne Fahrer lenken, reihen sich nach Ansicht Jungwirths in die großen Kernerfindungen der Menschheit wie Dampfmaschine, Eisenbahn oder Elektrizität ein. Selbstfahrende Autos werde es künftig in allen Bereichen geben - vom kleinen Roboterauto bis hin zu Lkw und Bussen. Er geht davon aus, dass die ersten computergesteuerten Fahrzeuge in etwa drei bis fünf Jahren in den ersten Städten unterwegs sind.