Konzernweit stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar (3,1 Mrd Euro), wie Ebay am Dienstag in San Jose mitteilte.

Der streitbare US-Investor und Ebay-Großaktionär Carl Icahn hatte zu Jahresbeginn verlangt, PayPal abzuspalten. Über den Dienst lassen sich Online-Einkäufe bezahlen und Geld überweisen. Vor allem in den USA, wo Banküberweisungen kompliziert sind, ist PayPal populär und wächst entsprechend schnell.

Icahn war aber der Auffassung, dass die einzelnen Teile mehr wert seien als der Gesamtkonzern. Die Ebay-Führung dagegen sieht in PayPal eine ideale Ergänzung für den Marktplatz. Es entbrannte eine hitzige Debatte. Die beiden Seiten schlossen erst in diesem Monat Frieden. Icahn zog seine Forderung zurück und durfte im Gegenzug einen Wunschkandidaten für den Verwaltungsrat benennen, das höchste Firmengremium.