«Bisher zahlen die Intensivnutzer genauso viel wie die Wenignutzer. Wir finden es fairer, wenn die, die das Netz ganz besonders viel nutzen, auch etwas mehr zahlen», sagte Obermann in einem Interview der «Welt am Sonntag».

Für die allermeisten Kunden werde sich nichts ändern, sagte Obermann der Zeitung. Wer nur gelegentlich viel Volumen brauche, könne dies für wenige Euro dazu buchen. Flatrates werde es aber weiterhin geben. Aus heutiger Sicht würden die Vielnutzer 10 bis 20 Euro monatlich mehr zahlen. Dies sei erforderlich, weil die Telekom in den nächsten Jahren rund sechs Milliarden Euro in den Festnetzausbau investieren müsse.

Der deutsche Telekommunikationsmarkt habe zudem in den letzten sieben Jahren einen Umsatzrückgang von neun Milliarden Euro verkraften müssen.