Die Fehler ermöglichten es Angreifern, über den Internet Explorer oder bestimmte Dateien Zugriff auf den Rechner zu bekommen, ihn zu manipulieren oder sogar fernzusteuern. Die am Dienstag gestopften Sicherheitslücken betreffen nicht nur XP, sondern teilweise auch aktuelle Betriebssysteme wie Windows 8.1. Microsoft stuft die Gefahr, die davon ausgeht, als kritisch ein.

Die Unterstützung von XP war am Dienstag offiziell ausgelaufen. Fast 14 Jahre tat das System seinen Dienst. Sicherheitsexperten und Microsoft selbst warnten wiederholt davor, XP über diesen Tag hinaus zu nutzen, da es nun ein Einfallstor für Kriminelle darstellen kann.

Dennoch planten noch immer 17 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland keinen Wechsel ihrer XP-Systeme, teilte Microsoft mit. Vor allem kleinere Betriebe bereiteten dem Konzern Sorge, sagte Microsoft-Manager Oliver Gürtler.