Das sagte der Vorstandschef von Open-Xchange, Rafael Laguna, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Zu den neuen Kunden gehören auch Kabelfernsehbetreiber wie der US-Branchenführer Comcast. In Deutschland wird die Open-Source-Software unter anderem von Webmail-Anbietern wie 1&1, Strato, Host Europe oder NetCologne eingesetzt.

Diese sehen voraussichtlich Anfang kommenden Jahres eine neue Version der Plattform mit einer einheitlichen Oberfläche auf allen Geräten. Die OX App Suite sei ein «Desktop für das Webzeitalter», sagte der Chef von Open-Xchange, Rafael Laguna, bei der Vorstellung des neuen Produkts in Berlin.

Open-Xchange wurde vor mehr als zehn Jahren entwickelt, um eine Open-Source-Alternative zur Microsoft-Technik Exchange bereitzustellen. Ein großer Teil der Entwickler kommt von der ehemaligen Linux-Firma SuSE in Nürnberg. Dort sowie im westfälischen Olpe sowie in Tarrytown bei New York sind die Standorte von Open-Xchange.