Das sei Teil des wachsenden Trends zu immer stärker zielgerichteten Attacken, teilte das IT-Sicherheitsunternehmen Eleven am Dienstag mit. Angesichts dieser Entwicklung sei verstärkt Vorsicht bei unerwünschter Post geboten.

Lange Zeit hatten sich Nutzer in Deutschland halbwegs in Sicherheit wiegen können - die meisten verseuchten Spam-Mails waren in englischer Sprache gehalten. Inzwischen kommt ein beträchtlicher Anteil der elektronischen Post aber als vermeintliche Mobilfunkrechnung oder Mail von der Deutschen Post an die Empfänger.

Mails in der Landessprache und im Namen lokaler Unternehmen erhöhten aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Empfänger sie für echt halten und eher bereit sind, den Anhang zu öffnen, der oft mit Schadsoftware infiziert ist.