Das teilte Kabel Deutschland (KD) in der Nacht zum Dienstag mit. Die von der Behörden geforderten Zugeständnisse seien wirtschaftlich nicht vertretbar, teilte KD-Chef Adrian von Hammerstein mit.

«Wir bedauern, dass das Bundeskartellamt trotz unserer umfangreichen Zusagen, mit denen wir bis an die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen sind, an seinen Bedenken festhält», sagte von Hammerstein. Das Unternehmen wolle nun ohne Zukäufe wachsen. Kabel Deutschland ist der größte deutsche Kabelnetzbetreiber mit 8,5 Millionen Kundenhaushalten. Bereits vor Wochen hatte das Kartellamt Bedenken gegen den Deal geäußert.

KD wollte für den kleineren Rivalen rund 600 Millionen Euro auf den Tisch legen. Vor allem im Fokus: Die kleinen Verbreitungsgebiete, die Tele Columbus im Reich von Unitymedia Kabel BW hat.