«Wir haben ein Büro in London aufgesetzt und schauen uns Land für Land an», sagte Nest-Gründer Tony Fadell der dpa auf der Internet-Konferenz LeWeb in Paris. Und die Firma Sense will im März ein System mit dem Namen «Mother» (Mutter) auf den Markt bringen, in dem viele im Haushalt verteilte Mini-Sender Daten sammeln, um die Nutzer zu unterstützen.

Die Vision des vernetzen Heims wird schon länger von der Industrie heraufbeschworen. Allerdings konnten sich Geräte wie vernetzte Kühlschränke, ein oft zitiertes Beispiel, bisher nicht am Markt durchsetzen.

Das kalifornische Unternehmen Nest will zunächst mit seinen Rauchmeldern in neue Märkte vorstoßen, weil es in diesem Bereich weniger regionale Unterschiede gebe. Auf europäische Systeme zugeschnittene Thermostate sollen schnell folgen. Nest wolle mit europäischen Heizungsherstellern und Energiekonzernen zusammenarbeiten, sagte Fadell. In Deutschland sind in diesem Segment bereits Anbieter wie Tado auf dem Markt.