Mit der Smartphone-App können Nutzer Text- und Sprachnachrichten, Fotos oder Videos austauschen. Telefonieren kann man damit nicht, obwohl über so eine Funktion immer wieder spekuliert wird.

Zum Erfolg trug bei, dass über die App Nutzer verschiedener Plattformen wie Android, Apples iPhone-System iOS, Windows Phone oder Blackberry miteinander kommunizieren können. Die Verbindung läuft über das Internet, statt eines Benutzerkontos wie bei anderen Diensten ist WhatsApp an die Telefonnummer gebunden. Deshalb greift die Anwendung auf die Adressbücher in den Telefonen der Kunden zu - um abzugleichen, wer von den Kontakten auch WhatsApp nutzt.

Die Gründer waren von Anfang an bedacht, den Dienst schlank zu halten. «Keine Werbung! Keine Spiele! Kein Schnickschnack!», erinnert eine handschriftliche Notiz, die seit den Anfangszeiten am Tisch von Mitgründer Jan Koum klebt. In den ersten Jahren wurden mehrere Sicherheitslücken in den WhatsApp-Systemen entdeckt, inzwischen laufe die Kommunikation zwischen Smartphones und Servern verschlüsselt, betont das Unternehmen.