Doch Apple sollte nicht lange an der Spitze stehen: Die Karten wurden nämlich am 12. August 1981 neu gemischt, als der Computergigant IBM seinen IBM Personal Computer auf den Markt warf.

Der Erfolg des ersten IBM-PCs wurde von Apple-Mitbegründer Steve Jobs und seinen Mitstreitern zunächst komplett unterschätzt. «Ich war an dem Tag, als IBM seinen PC ankündigte, bei Apple», erinnerte sich später Microsoft-Gründer Bill Gates. «Die haben sich damals um dieses Thema gar nicht gekümmert.» Gates hatte mit MS DOS das Betriebssystem für den IBM PC geliefert und clever darauf geachtet, die Software auch an andere PC-Hersteller lizenzieren zu dürfen.

Nachdem ein erster Vorstoß von Apple gegen den IBM-PC mit dem teuren Bürocomputer Apple Lisa fast wirkungslos verpuffte, ruhten die ganzen Hoffnungen auf dem Macintosh. Jobs hatte sich schon im Sommer 1980 an die Spitze des Mac-Projekts gesetzt. Mit dem Mac wollte er die Idee einer grafischen Benutzungsoberfläche aus dem legendären Forschungszentrum Xerox PARC für die Massen umsetzen.