In einem neuen Portal mit dem Namen «Daten-Deutschland.de» werden ab Dienstag Statistiken und andere Informationen von Behörden gebündelt. Auch Sicht von Software-Entwicklern, an die sich das Angebot richtet, gehen die Pläne allerdings nicht weit genug. Sie bemängeln unter anderem, dass die Bedingungen zur Datennutzung unklar seien.

Das Bundesinnenministerium kann sich auf Basis der Daten zum Beispiel Dienste vorstellen, mit denen man den nächsten Spielplatz oder kostenlosen WLAN-Hotspot findet. Die Daten könnten auch detaillierte Wahlergebnisse, die Auflistung des Stadthaushalts oder eine Übersicht über Fahrradwege sein. «Wir versprechen uns hier wirklich einen Sogeffekt», sagte die zuständige Abteilungsleiterin Beate Lohmann. Besonders ortsgebundene Daten, sogenannten Geodaten, interessierten viele Menschen. Zunächst stehen gut 1000 Datensätze zur Verfügung.