Dabei geht es um ein Verfahren zur Darstellung räumlicher Daten. Das Unternehmen ART+COM Innovationspool GmbH fordert in der Klage unter anderem Schadenersatz in nicht genannter Höhe.

Das Patent von ART+COM reicht bis ins Jahr 1996 zurück. Die Firma erklärt in der Klage, auf dieser Basis sei damals der Dienst Terravision mit Satelliten-Bildern, Luftaufnahmen und Architektur-Daten entwickelt worden. Zwei ranghohe Google-Manager, die später für Google Earth und den Kartendienst Maps zuständig waren, hätten zu diesem Zeitpunkt beim Computer-Konzern Silicon Graphics gearbeitet, der bei Terravision mit im Boot gewesen sei.

Terravision bot der Klage zufolge bereits die Möglichkeit, von nahtlos von Übersichts-Bildern hin zu detaillierten Darstellungen von Objekten und Gebäuden zu navigieren. Es sei das erste System für eine Navigation durch eine große Menge räumlicher Daten gewesen. Der Internet-Konzern kommentierte die Vorwürfe am Wochenende unter Hinweis auf das laufende Verfahren nicht.