«Wir werden unsere Investitionen auf die Bereiche Immobilien und Auto konzentrieren», sagte der Chef des Münchner Unternehmens, Greg Ellis, dem «Handelsblatt».

Auch für die Marktplätze für Finanzen («FinanceScout») und Reisen («TravelScout») gebe es keine Garantie. Die Verkaufsüberlegungen gelten laut Ellis aber besonders für die Partnervermittlung. «Wenn es für Friendscout24 bessere Partner gibt, prüfen wir diese Option», sagte er. Branchenkreisen zufolge laufen bereits Gespräche. Ende 2013 hatte die Deutsche Telekom 70 Prozent der Scout-Gruppe für 1,5 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Hellman & Friedman abgegeben. Der jährliche Umsatz von Scout24 liegt bei etwa 300 Millionen Euro.