Spiele übernähmen heute in vielen Bereichen die Rolle des Katalysators für neue Technologien, sagte BIU-Geschäftsführer Maximilian Schenk. An die Politik appellierte Schenk, die Spielebranche als ernsthaften «Dialogpartner in die politischen Prozesse zur Gestaltung des digitalen Wandels einzubeziehen». «Für eine der Gesellschaft zuträglichen Entwicklung ist die Einbindung der Branche eine entscheidende Voraussetzung.»

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär (CSU), sagte, das Spielespektrum sei «ungeheuer breit und vielfältig geworden, die Inhalte werden immer anspruchsvoller». «Inzwischen erfährt das Kulturgut digitale Spiele eine immer breitere Akzeptanz und Aufmerksamkeit.» Das sei überfällig.

Die Spielemesse Gamescom war am Mittwoch offiziell an den Start gegangen. Einen Tag zuvor hatten die großen Konsolenhersteller Sony und Microsoft neue Spieletitel für die Playstation 4 und Xbox One präsentiert. Von diesem Donnerstag an bis zum Sonntag ist der Branchentreffpunkt auch für private Besucher und Spielefans geöffnet. Insgesamt versammelten sich 700 Aussteller aus 47 Ländern auf dem Messegelände, teilte der Branchenverband BIU mit.