Ein entsprechendes neues Modell soll in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Es werde rund 100 Euro kosten, kündigte Payleven am Mittwoch an. Das wäre deutlich weniger, als Händler derzeit für Terminals mit NFC-Funktion bezahlen müssen.

Payleven und Konkurrenten wie iZettle und SumUp bieten vor allem kleinen Händlern und Dienstleistern die Möglichkeit, Kartenzahlungen via Smartphone oder Tablet anzunehmen. Sie dürften nach Branchenschätzungen über 100 000 Lesegeräte in den Markt gebracht haben.

Bei NFC muss man eine Karte nicht mehr in ein Lesegerät stecken, sondern es reicht der Kontakt zum Lesegerät. Nach Branchenschätzungen sind bisher erst rund 20 000 NFC-taugliche Bezahlterminals installiert - von mehr als einer Million Stellen, an denen man mit Karten bezahlen kann.

Die Basis soll in den kommenden Jahren mit dem Austausch alter Geräte aber schnell wachsen. Die Zahl der Karten mit NFC-Chip in Deutschland ist mit schätzungsweise rund drei Millionen auch noch überschaubar. Mehrere Anbieter setzen auf NFC aber auch für Smartphone-Bezahldienste.