So sollen die Briten unter anderem Meinungsumfragen im Internet manipulieren, Online-Nutzerkonten sperren und E-Mails manipulieren, berichtete die BBC am Montag. Entsprechende Vorwürfe hatte am Montag bereits der Journalist Glenn Greenwald erhoben, der mit dem US-Whistleblower Edward Snowden zusammenarbeitet.

«Der Vorwurf, dass GCHQ Umfragen manipuliert und damit politisches Geschehen beeinflusst und gestört hat, ist unglaublich ernst», sagte Emma Carr, Leiterin der Aktionsgruppe Big Brother Watch der BBC.

Dem britischen Sender zufolge soll der Geheimdienst unter Decknamen wie «Angry Pirate» oder «Birdstrike» verschiedene Abhör-Methoden detailliert aufgelistet haben. Mit dem Werkzeug «Changeling» sollen die Spione etwa die Möglichkeit haben, E-Mail-Adressen anzuzapfen und unter dem Namen des Opfers Texte zu verschicken.